Wechsel von PKV zur GKV
Für den Wechsel von der privaten Krankenversicherung zurück in die Gesetzliche gibt es gesetzliche Regelungen. Für selbstständige ist ein Wechsel von PKV zu GKV nicht möglich, solange sie ein Gewerbe betreiben. Selbstständige, die ein Gewerbe abmelden, können dagegen wieder in eine gesetzliche Kasse zurückkehren. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Möglichkeiten eines Krankenkassenwechsels für Selbstständige. Grundsätzlich können Freiberufler und Selbstständige die Form ihrer Krankenversicherung frei wählen. Ein Versicherungsvergleich kann helfen, die richtige Entscheidung zu treffen und damit einen individuellen und günstigen Schutz zu erhalten.
Angestellte und Arbeiter, die mit ihrem Bruttogehalt über der Beitragsbemessungsgrenze liegen, können sich problemlos privat versichern. Der Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Versicherung ist jedoch nicht ganz einfach und kann nur unter gegebenen Umständen erfolgen. Dazu gehören, dass der Versicherte unter die Pflicht-Versicherungsgrenze fällt oder arbeitslos wird. Daher sollte man vor einem möglichen Krankenkassen-Wechsel unbedingt einen Versicherungsvergleich durchführen. Ein Versicherungstest zeigt den Verbrauchern alle Vor- und Nachteile einer privaten und gesetzlichen Krankenkasse auf, sodass man sich ein reales Bild von den einzelnen Preis-Leistungs-Angeboten verschaffen kann. Das Internet bietet kostenlos verschiedene PKV Tests und Tarifrechner an, mit denen die unterschiedlichen Anbieter schnell und unkompliziert miteinander verglichen werden können.
Auch das Alter spielt eine wesentliche Rolle bei einem Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse. Ab dem 55. Lebensjahr ist dieser Wechsel generell nicht mehr möglich. Auch dann nicht, wenn das Mitglied unter die Pflichtbeitragsgrenze fällt oder arbeitslos wird. In diesem Fall greift aber ein günstiger Basistarif, der sich nach den Leistungen und Beiträgen richtet.